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Archiveintrag: Fugenlos perfekt gedämmt
28.06.2007
Ganz gleich ob Auf-, Zwischen- oder Untersparrendämmung des Daches, moderne Dämmsysteme im Schrägdach entfalten ihre Leistungsfähigkeit und damit ihr maximales Energieeinsparpotenzial nur im Rahmen einer luftdichten Gesamtkonstruktion
Datum: 26.06.2007
Foto: Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG  

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Ganz gleich ob Auf-, Zwischen- oder Untersparrendämmung des Daches, moderne Dämmsysteme im Schrägdach entfalten ihre Leistungsfähigkeit und damit ihr maximales Energieeinsparpotenzial nur im Rahmen einer luftdichten Gesamtkonstruktion Datum: 26.06.2007 Foto: Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Energie sparen mit einer luftdichten Gebäudehülle

Gladbeck – Nicht erst seit der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) und mit der nahenden Einführung des Gebäudeenergieausweises für Alt- und Neubauten setzen Immobilienbesitzer auf leistungsfähige Dämmsysteme. Die Energiekosten-Einsparungen, die sich beispielsweise mit einem optimal gedämmten Schrägdach erzielen lassen, sind beträchtlich. Ihre volle Leistungsfähigkeit kann eine Dämmung jedoch nur dann entfalten, wenn das Gebäude luftdicht „verpackt“ ist. Kommt es z. B. im Dach zu Undichtigkeiten in der Konstruktion, hat dies nicht nur eine schlechtere Energieeffizienz des Gebäudes zur Folge, Zugluft stört auch die Behaglichkeit der Bewohner und in der Baukonstruktion kann es zu Schäden durch Tauwasseranfall kommen. Luftdichtsysteme bieten aufeinander abgestimmte Komponenten, die schädliche „Lecks“ zuverlässig vermeiden.

Eine gute Gebäudedämmung hilft, Energieverbrauch und CO2-Ausstoß zu reduzieren. Wichtig ist dabei, dass die Dämmung fachgerecht und luftdicht ausgeführt wird, da ansonsten warme Raumluft – und damit kostbare Energie – beispielsweise durch Fugen oder defekte Stellen entweicht. Bauphysikalische Untersuchungen haben ergeben, dass schon eine Fuge von nur 1 mm Breite und 1 m Länge die Leistungsfähigkeit einer Wärmedämmung um 35 bis 65 Prozent reduzieren kann. Der entstehende Luftzug beeinträchtigt die Behaglichkeit und damit den Wohnkomfort für die Bewohner erheblich. Das weitaus größere Problem ergibt sich aber aus der mit diesen Luftströmen transportierten Feuchtigkeit.


Warme Luft kann grundsätzlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Wenn aber eine warme Luftschicht an kühlere Bauteile gelangt, kühlt diese so ab, dass sich die in der Luft gespeicherte Feuchtigkeit als Tauwasser an dem kühleren Gegenstand niederschlägt. Dieser Effekt sorgt z. B. dafür, dass im Badezimmer beim Duschen der Spiegel oder das Fenster beschlägt. Wenn also warme, feuchte Luft durch Fugen und Undichtigkeiten in die Dachkonstruktion eindringt, kommt es im Winter an den kühleren Holzbauteilen zu Tauwasserausfall, was nicht selten zu Schimmelpilz- und ernsthaften Bauwerksschäden führt.

Gut geschützte Bausubstanz
Die Dämmstoffhersteller haben diese Problematik erkannt und bieten deshalb Produkte an, mit denen die Gebäudehülle dauerhaft luftdicht gemacht werden kann. Wichtig ist hierfür die Anbringung einer so genannten „Dampfbremse“ über bzw. unter den Dämmstoffen, also einer Luftdichtungsbahn, die den Durchgang warmer, feuchter Luft in die Gebäudekonstruktion vermeidet. Besonders vorteilhaft sind so genannte feuchtevariable Dampfbremsen, wie z. B. die „INTELLO® Rockfol climate“ vom Dämmstoffhersteller Deutsche Rockwool.

Im Winter bremst diese durch ihre dichte Struktur den Durchgang feuchter Luft in die Dachkonstruktion, im Sommer wird die Molekularstruktur der Folie durch die Wärmeentwicklung offener und ermöglicht eine Verdunstung eventuell trotzdem vorhandener minimaler Feuchte aus der Holzkonstruktion in den Innenraum. Durch diesen einzigartigen Effekt wird ein Dach dauerhaft luftdicht gehalten und die Dachkonstruktion kann im Sommer sicher nach innen austrocknen. „INTELLO® Rockfol climate“ von der Deutschen Rockwool ist somit nicht nur eine verlässliche Dampfbremse, sie vermindert auch die Gefahr von Schimmelbildung sowie ernsthaften Schäden in der Dachkonstruktion.

Der Teufel steckt im Detail
Bei der Verlegung der Dampfbremse werden Undichtigkeiten vermieden, wenn die Bahnen mit einer ausreichenden Überlappung verlegt und luftdicht untereinander mit einem speziellen Klebeband verbunden werden. Im Anschlussbereich der Dampfbremse z. B. an Dachfenster oder den Kamin sowie im Bereich von Durchdringungen muss eine luftdichte Verbindung mit dem entsprechenden Bauteil sichergestellt werden. Hierfür bietet die Deutsche Rockwool spezielle Klebekomponenten an, die einen sicheren Anschluss der Dampfbremse ermöglichen und Undichtigkeiten auch in diesen kritischen Bereichen zuverlässig vermeiden.

Quelle: Deusche Rockwool




 
Weitere Informationen:
  Deusche Rockwool

  Trockenbauforum.de


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Suchworte für diese Mitteilung:
Gebäudedämmung, Energieverbrauch, CO2, Behaglichkeit, Wohnkomfort, Bausubstanz, Dachkonstruktion, Sommer, Molekularstruktur, INTELLO, Rockfol, climate, Dampfbremse
 


 
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Eintrag verfasst von: Uwe Dallmann (eingetragen am: 28.06.2007; zuletzt geändert am: 28.06.2007 21:27)
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